SPS 2018
Schnell und einfach Maschinen und Aggregate konfigurieren
Produkte

Zeit- und Kostenersparnis bis zu 80 Prozent

Bereits im Projektierungsstadium erleichtert der Systemkonfigurator von LQ Mechatronik-Systeme die Steuerungs- und Installationstechnik im Maschinen- und Anlagenbau. Der Effekt: Enorme Zeit- und Kostenersparnisse bei der Projektierung und schon im Vorfeld des eigentlichen Beschaffungsprozesses elektromechanischer Bauteile.

Konfigurieren liegt im Trend. In nahezu allen Branchen des Konsumgüterbereichs locken Konfiguratoren mit der Individualisierung von Alltagsprodukten. Bei den Investitionsgütern, etwa im Maschinen- und Anlagenbau, gibt es neben den Produkt- vor allem die Systemkonfiguratoren, die erhebliche Vorteile in Zeiten von Fachkräftemangel und Outsourcing versprechen. „Doch viele dieser Systemkonfiguratoren sind wie Produktkonfiguratoren aufgebaut, setzten erst beim Bestellvorgang an und verwirren mit einer Unzahl verschiedener Varianten und Möglichkeiten“, erklärt José Quero, Geschäftsführer bei LQ Mechatronik-Systeme.

Angepasstes Sortiment – attraktive Preise

Die LQ-Group hat sich seit vielen Jahren zum Ziel gesetzt, elektromechanische Baugruppen zu vereinfachen und setzt mit Eigenprodukten, wie Rundsteckverbindern X-TEC sowie Energiekabeln aus der W-TEC Reihe Standards. Mit den A-TEC Modulen bietet das Unternehmen zudem Standard-Funktionen, die direkt an der Maschine ihre Aufgaben erfüllen. Bereits im Projektierungsstadium erleichtert der Systemkonfigurator von LQ Mechatronik-Systeme die Steuerungs- und Installationstechnik im Maschinen- und Anlagenbau. Der Effekt: Enorme Zeit- und Kostenersparnisse bei der Projektierung und schon im Vorfeld des eigentlichen Beschaffungsprozesses elektromechanischer Bauteile. Eine echte Erleichterung im Projektierungs- und Beschaffungsprozess elektromechanischer Komponenten sahen er und sein Team dort, wo noch vor der eigentlichen Bestellung Stücklisten und Schaltpläne definiert werden müssen. Durch den Einsatz eines standardisierten Produktbaukastens, der die Auswahl an passenden Komponenten dort eingrenzt, wo es notwendig ist. Dank eines durchgängigen Konzepts werden Schnittstellenprobleme von vornherein ausgeschlossen. Neben den LQ-Produkten des EnergyLINK Systembaukastens greift der Konfigurator zusätzlich auf Funktionen von Partnern zurück. Das ermöglicht die komplette elektromechanische Ausrüstung bei notwendiger Flexibilität abzubilden.

„Zudem kommt unser System ohne tiefes Fachwissen des Bedieners aus. Das ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ein Pluspunkt, der nicht zu unterschätzen ist“, ergänzt er. Ausgehend vom Aktor / Sensor berechnet der Konfigurator selbständig geeignete Funktionen, bildet den Installationsplan ab und stellt die Stückliste zusammen. Dabei greift der Konfigurator auf standardisierte Produkte aus dem EnergyLINK Systembaukasten zurück. „Nur durch diesen Automatismus erreichen wir tatsächlich diese enorme Ersparnis im Gesamtprozess von rund 80 Prozent bei der Projektierung der elektrischen Ausrüstung und das bei gesicherter Qualität.“ Der Einsatz von Komplettsystemen bietet auf jeden Fall mehr Einsparpotenzial als die stetige Suche nach einem vermeintlich günstigeren Einzelprodukt, dessen Attraktivität bereits dann nachlässt, wenn Kosten über die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet werden.

 Auslagern der Elektroautomation

Der Trend, sich im Maschinen- und Anlagenbau auf die Kernkompetenz zu konzentrieren, hält schon viele Jahre an. Das Outsourcen der Elektroautomation macht für die meisten Hersteller im Maschinen- und Anlagenbau Sinn. „Da ist es nur konsequent, dass unsere Kunden heute Systemkonfiguratoren nutzen, um die kostenintensive Projektierung und Erstellung von Schaltplänen und Stücklisten zu übernehmen, anstatt aufwändig nach Lieferanten, Kabeln und Steckern zu suchen“, gibt Hermann Engber, Leiter der Entwicklung bei zu bedenken. Über eine digitalisierte Schnittstelle werden die Daten an den Online-Shop übermittelt, der analog dem Systemkonfigurator, einfach und übersichtlich zu bedienen ist. Die Funktionen aus der Stückliste werden im Warenkorb abgelegt und können per Klick bestellt werden.

Der Systemkonfigurator in der Praxis

Ausgehend vom Verbraucher (Aktor / Sensor) und seinen Funktionen definiert der Systemkonfigurator die benötigten Komponenten selbständig aus dem bewährten LQ-Baukasten EnergyLINK. Durch die Verwendung von Standards sind Schnittstellenprobleme bei den dort hinterlegten Produkten kein Thema mehr. Alles passt perfekt zusammen. „Der Kunde loggt sich ein und gibt auf der untersten Ebene die Aktoren und Sensoren ein. Er definiert sie näher, mit Angaben zur Stromstärke, zur Spannung oder Kriterien, wie Sanftstart oder Ein/Aus. Alternativ können vorhandene Stücklisten mit den entsprechenden Angaben importiert werden“, so Engber weiter. Der Konfigurator holt sich dann aus dem EnergyLINK Systembaukasten die passenden Funktionen. Logische Baugruppen können strukturiert zusammengefasst werden. „So entsteht eine übersichtliche Ordnungsstruktur, die sich schließlich in einem ansprechenden Layout mit dazugehöriger Stückliste darstellen lässt“, ergänzt er.

Die Vorteile auf einen Blick

Bereits im Entwicklungsstadium erleichtert der Systemkonfigurator die Zusammenstellung der Steuerungs- und Installationstechnik erheblich. Statt teure Fachkräfte mit der Suche nach Kabeln, Steckern und Zubehör zu beschäftigen, reichen wenige Klicks zum fertigen System. Auch der Teileeinkauf wird entlastet, muss er doch nicht mehr diverse Varianten verschiedener Hersteller prüfen. Die Lagerhaltung reduziert sich, da nur exakt nach Bedarf eingekauft wird und keine größeren Fixmengen abgenommen werden müssen, die dann letztlich im Lager liegen. Schließlich freut sich die Logistik, denn das fertige System kommt bequem an die Montagelinie. Im Servicefall kümmern sich Experten von LQ um die Produkte und sichern mit ihrem speziellen Know-How die Funktionalität der Steuerungs- und Installationstechnik.

Der Systemkonfigurator lebt auch künftig davon, sich ständig den Marktanforderungen anzupassen. José Quero: „Unser Wissen aus dem Engineering erweitern wir täglich und nutzen es zur Ergänzung unseres Systembaukastens, auf den der Konfigurator zurückgreift.“