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12.02.2019
Module und Baugruppen übernehmen die Steuerung im Schaltschrank

An der Kostenschraube drehen

Einsparpotenziale lassen die Augen leuchten – nicht nur im Einkauf und im Management. Elektromechanische Bauteile zu funktionalen Modulen zusammenzufassen hat viele Vorteile – Kostenersparnis ist nur einer von vielen.

An der Kostenschraube drehen - Steuerungsmodule

Wenn im Maschinenbau Kosten eingespart werden müssen, denken Projektleiter und Einkäufer zunächst an die Materialkosten. Sie tauschen einzelne Komponenten aus und verhandeln mit den Lieferanten. Ist die Zahl dann unter dem Strich ein bisschen kleiner geworden und die Installation funktioniert trotzdem, wird ein Haken gesetzt. Die zeitintensive Kleinarbeit rund um den Schaltschrankbau wird dabei allzu oft vernachlässigt. „Wer konventionell einzelne Adern verdrahtet, braucht viel Geduld und Fachwissen: Adern abisolieren, Aderendhülsen aufcrimpen und die ein-zelnen Adern auf Reihenklemmen auflegen. Der Aufwand  ist immens, erfordert elektrotechnisch geschultes Fachpersonal und ist zudem fehleranfällig“, beschreibt André Kokot, Leiter der Steuerungstechnik bei LQ Mechatronik-Systeme. 

Installation und Steuerung spart Zeit und Kosten

Obwohl Schaltschränke als Nervensystem aller Maschinen- und Anlagen gelten, sieht es dort oft abenteuerlich aus. Undurchdringlicher Kabelsalat und wirre Verdrahtungen sind auch in Schaltschränken moderner Maschinen noch häufig anzutreffen. Eine ordentliche, einfache und sichere Installation und Steuerung sieht sicherlich anders aus. Frei nach dem Motto: „Tür zu – niemand sieht’s“ wird jede Funktion einzeln montiert und verdrahtet. Nicht erst im Servicefall erweist sich diese Vorgehensweise als zeit- und kostenintensive. Wer einmal aufwändig einen Fehler in der Schaltung gesucht hat, weiß ein Lied davon zu singen. „Viel einfacher ist es, einzelne Bauteile zu funktionalen Baugruppen in IP54 Gehäusen zusammenzufassen und dort zu montieren, wo es für die Maschinentopologie am sinnvollsten ist“, erklärt André Kokot. Erfahrungen aus der Praxis bestätigen: Nicht nur die Installation selbst wird einfacher, auch die Prozesssicherzeit steigt und die Montagezeit sinkt auf ein Minimum.

Kompakte Einheiten im Schaltschrank

LQ Mechatronik-Systeme aus dem baden-württembergischen Besigheim verfolgt seit 20 Jahren das Ziel, die Steuerungs- und Installationstechnik im Maschinenbau zu standardisieren und grundlegend zu vereinfachen. Ein einziger Handgriff genügt heute, um ein funktionales Modul im Schaltschrank zu platzieren. Kompakte Einheiten übernehmen diverse Funktionen, entweder im Schaltschrank oder direkt am Motor oder Aggregat. „Ein handliches Bauteil, statt vieler Einzelverbindungen, spart Kosten und Wartungszeit“, so Kokot weiter. Ob Motoransteuerung, Energieverteiler oder Spannungswandler - Ziel ist es, dass die Stücklisten kürzer und die Schaltpläne übersichtlicher werden. Von der Planung über den Einkauf, die Logistik, die Fertigung und die Montage bis zur Inbetriebnahme ziehen sich die Vorteile eines durchgängigen Steuerungs- und Installationskonzepts unter Berücksichtigung vorgefertigter Funktionseinheiten. Sämtliche Module durchlaufen bei LQ vor dem Einbau eine umfassende Prüfung und werden komplett mit Schaltplan, Layout, Stückliste und 3D-Modell dem Kunden geliefert.

Als Dienstleister entwickelt, konstruiert und montiert LQ Mechatronik-Systeme modulare Schaltschränke auch nach den Vorgaben und Wünschen der Anwen-der aus dem Maschinenbau. Übersichtlich, kompakt und funktional.


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