Nachrichten

10.01.2019
Die Zukunft gehört der Agilen Entwicklung

Die Zukunft gehört der Agilen Entwicklung

Kürzere Produktlebenszyklen, zunehmender Konkurrenzdruck und komplexer werdende Produkte führen zu steigenden Anforderungen an die Produktentwicklung der Unternehmen. Um diesen Herausforderungen begegnen zu können muss insbesondere die Entwicklung agiler werden. Lastenhefte waren gestern; LQ Group startet mit neuer Methodenkompetenz.

 Agile Entwicklungsmethode

Die LQ Mechatronik-Systeme GmbH hat sich mit Unterstützung der Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen diesbezüglich auf den Weg gemacht und intern die Mitarbeiter der Entwicklungsabteilungen in der Agilen Methode umfassend geschult. „Durch die Einführung der agilen Produktentwicklung wollen wir die Entwicklungsprozesse einerseits beschleunigen, andererseits aber auch in der Lage sein, im laufenden Prozess flexibel zu bleiben, um bei Bedarf gegensteuern zu können“, erläutert Hermann Engber, Entwicklungsleiter, bei LQ Mechatronik-Systeme den Sinn des Workshops. Die Kundenzufriedenheit und die Erfüllung seiner Anforderungen werden in Zeiten der Individualisierung von Produkten und Dienstleistungen immer wichtiger. Klassische Methoden, wie Entwicklungsplan und Lasten-/Pflichtenheft zeigen hier immer deutlichere Schwächen. „Die one-fits-all-Lösung wird es in Zukunft nicht mehr geben“, ist er sich sicher. Die Userstory steht im Zentrum – und die ist so vielfältig wie die Menschen selber.
Als vorgefertigtes Beispiel des WZL stellten sich die zwei Teams der Innenraumentwicklung eines Elektro-Autos, für das sie zunächst die Kundenwünsche definierten: Stadttauglich, 15.000 Euro teuer, behindertengerecht, familienfreundlich, usw. „Im ersten Sprintziel galt es, die Frage zu klären, was genau die Zielgruppe, der User braucht“, beschreibt er. Auf dem Flipchart landeten Begriffe wie Ablageflächen, Bordcomputer, Beschaffenheit des Lenkrads uvm. In einem zweiten Sprint beschäftigte sich die Gruppe mit der Umsetzung der abgeleiteten To-Dos. 
Die jeweiligen Schritte zum Sprintziel werden dann analog dem Shopfloor-Management in knappen, regelmäßigen Besprechungen diskutiert und die Aufgaben neu vergeben.“ Diese kurzen Feedbackschleifen führen zu einer frühen Nutzung von Prototypen und stellt sicher, dass der Kundenwert nie aus den Augen verloren wird“, erklärt Hermann Engber, und ergänzt: „Wir bei LQ versprechen uns vom Einsatz dieser Methode eine optimale und zielgerichtete Kundenorientierung bei der Entwicklung neuer Produkte.“ 


Aktuelles von LQ

10.01.2019

Kürzere Produktlebenszyklen, zunehmender Konkurrenzdruck und komplexer werdende Produkte führen zu steigenden Anforderungen an die Produktentwicklung der Unternehmen. Um diesen Herausforderungen begegnen zu können muss insbesondere die Entwicklung agiler werden. Lastenhefte waren gestern; LQ Group startet mit neuer Methodenkompetenz.

14.12.2018

Je komplexer die Maschine, desto übersichtlicher der Schaltschrank. Kann das sein? Tatsächlich benötigt der modulare Schaltschrank bis zu 90 Prozent weniger Bauteile und keine komplizierte Verdrahtung mehr. Denken in Funktionen, statt in Einzelteilen, heißt die Devise von LQ Mechatronik-Systeme. Mit den neuen A-TEC Modulen in IP54 präsentiert das Unternehmen kompakte Einheiten, die unterschiedlich ausgeführt, diverse Funktionen entweder im Schaltschrank oder direkt beim Motor oder Aggregat übernehmen. 

14.11.2018

José Quero, Geschäftsführer von LQ Mechatronik-Systeme, blickt auf ein gutes Jahr 2018 zurück und ist mit der Entwicklung zufrieden. Zur SPS IPC Drives in Nürnberg begrüßt das LQ-Team die Besucher an einem neu gestalteten Messestand in Halle 8, Stand 202.